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Sieg in einer hartumkämpften Begegnung

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Überlegener OFV-Heimsieg

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OFV plagen weiterhin Personalsorgen

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Aktuelles Ergebnis

Verbandsliga Südbaden

    • 10. Spieltag
    • 19. Oktober 2019
    • 14:30 Uhr
    • Karl-Heitz-Stadion
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    Offenburger FV

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    FC Auggen

    • Ernst Willimowski - genannt "Ezi"

    Ernst Willimowski - genannt "Ezi"

    • Ernst Willimowski
    • Ernst Willimowski
    Ernst Willimowski war ein Weltklassestürmer und spielte die Gegner schwindlig, war der Flasche genau so angetan wie den Bällen und Frauen. Manchmal mußte er vor den Spielen des Offenburger FV in einer Kneipe eingesammelt werden. Aber negative Schlagzeilen beantwortete er immer mit Toren…

    Ernst Otto Willimowski genannt „Ezi“ (mit einem polnischen oder zwei deutschen „l“ geschrieben) – er selbst behielt die Schreibweise des in Schlesien verwendeten Nachnamen oder "Wilimowski" bis zu seinem Lebensende bei – wurde am 23. Juni 1916 in Kattowitz als „Ernst Otto Prandella“ geboren. Sein Vater Ernst Roman Prandella starb als Soldat des kaiserlichen Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg an der Westfront. Seine Mutter Paulina Florentine Prandella heiratete später wieder. Im Alter von 13 Jahren wurde der spätere Ballzauberer von seinem Stiefvater angenommen. Der gebürtige Pole verlieh ihm den Nachnamen „Willimowski“. Zu Hause sprach die Familie zum größten Teil deutsch, während in der Öffentlichkeit oft ein schlesischer Dialekt der polnischen Sprache benutzt wurde. Als Kind besuchte Ernst Willimowski einen deutschen Kindergarten, lehrte an einer deutschen Grundschule und war ein frommer Katholik. In der Kattowitzer Emmastraße (Francuska) machte der kleine Ernst Otto seine ersten sportlichen Gehversuche als begeisterter Straßenfußballer. Bereits mit sechs Jahren trat er dem 1. FC Kattowitz (bis 1922 als FC Preußen 05 Kattowitz) bei – dem Verein der deutschen Minderheit in der seit dem Jahre 1922 zu Polen gehörenden Stadt Kattowitz. Das kaiserliche Deutsche Reich mußte als Kriegsverlierer des Ersten Weltkrieges Teile Schlesiens (kraft des Versailler Vertrags sowie nach einer Volksabstimmung und Aufständen am 20. Juni 1922) ganz oder teilweise zu Gunsten des neu entstandenen Staates Polen abtreten. In der nunmehr unabhängigen Verwaltungseinheit Ostoberschlesien mit Katowice (Kattowitz) als Hauptstadt wurden für die dort gebliebene deutsche Bevölkerung Sondervereinbarungen getroffen. Wegen der „neuen Herren“ mußte der im Jahre 1905 gegründete FC Preußen 05 Kattowitz seinen alten deutschen Namen ablegen. Auch aus Ernst hatten die neuen Umstände „Ernest“ werden lassen. Als begnadeter Fußballer war ihm trotzdem ein privilegiertes Leben möglich. „Er hat ausschließlich Fußball gespielt und hatte eine exponierte Stellung“, weiß Tochter Sylvia Haarke. Beim im Stadtteil Muchowietz ansässigen 1. FC Kattowitz erreichte dem erst 16-Jährigen sogar die Berufung in die hiesige Stadtauswahl. Seinem Heimatverein wurde im Jahre 1933 auf Anordnung der polnischen Behörden der Vereinsnamen „1. FC“ entzogen. Auch war dem Verein durch zahlreiche Benachteiligungen mittlerweile der Boden für eine gedeihliche sportliche Entwicklung verwehrt. Somit verließ Ernst Willimowski noch im selben Jahr für eine Ablösesumme von 1.000 Zloty seinen nun in 1. KP (Klub Piłkarski) Katowice umbenannten Verein. Schon mit achtzehn Jahren stand er nun in der großen Meistermannschaft von Ruch (= „Bewegung“) Bismarckhütte. Dieser Verein – aus der oberschlesischen Industrie- und selbständigen Gemeinde wurde am 01. April 1939 an die benachbarte Stadt Königshütte angeschlossen – errang in der Zeit von 1934 bis 1936 und 1938 vier Meistertitel (Ernst Willimowski wurde 1934 und 1936 Torschützenkönig). Schon bald wurde der Ostoberschlesier auch in Deutschland bekannt, als das polnische Erfolgsteam Ruch Bismarckhütte eine Reihe von Freundschaftsspielen im Deutschen Reich austrug.

    Am 21. Mai 1934 debütierte der rothaarigen Jungstars mit den Segelohren in der polnischen Nationalmannschaft, für die er insgesamt 22 Spiele absolvierte und insgesamt 21 Tore erzielte. Sein legendärstes Spiel war zweifellos am 05. Juni 1938 in Straßburg das WM-Achtelfinale gegen den hohen Favoriten aus Brasilien. Mit einer atemberaubenden Darstellung gelang dem jungen Nationalspieler vier Tore! Polen verlor erst in der Verlängerung mit 5:6. Auf der Tribüne im Straßburger Stadion saß damals auch staunend Reichstrainer Josef "Sepp" Herberger. Nach dem Spiel gegen Brasilien hatte der vergnügungswillige Ostoberschlesier in einem Nachtclub einen Vorvertrag unterzeichnet. Bei Tageslicht konnte sich der ausgenüchterte Nationalstürmer nicht mehr daran erinnern.

    Nach dem deutschen Überfall auf Polen am 01. September 1939 kehrte Ostoberschlesien an das Deutsche Reich zurück. Statt den Bismarckhüttern, die 1938 noch polnischer Meister wurden und die nun als Bismarckhütter SV 99 antraten, wurden zunächst jedoch nur Lokalrivale Germania Königshütte (früher AKS, davor VfR), TuS Schwientochlowitz (zuvor Naprzod) und aus politischen Gründen der einst benachteiligte 1. FC Kattowitz in die Gauliga Schlesien aufgenommen. Schon wenige Tage nach dem deutschen Einmarsch in Katowice (Kattowitz) kehrte der 23-Jährige Fußballer noch einmal zu seinem Heimatverein zurück. Beim 12:1-Sieg gegen Union Touring Łódź am 21. Mai 1939 erzielte er 10 Tore in einem Spiel. Ernst Willimowski blieb zunächst in seiner Heimat und wurde Polizist, um einer Einberufung in die Wehrmacht zu entgehen. Auf Vermittlung des Sachsen Erwin Helmchen heuerte Ernst Willimowski im Jahre 1940 beim Chemnitzer Polizei SV (1940 - 1942) an, wo er in den ersten sieben Spielen 35 Tore! erzielte. Er begann dort gemeinsam mit dem späteren deutschen Bundestrainer Helmut Schön für die sächsische Ländermannschaft zu spielen. Am 27. Mai 1942 wurde Ernst Wilimowski als Soldat zur Wehrmacht einberufen und tat offiziell Dienst in der Infanterie-Nachrichten-Ersatzkompanie 56 und ab einer Meldung vom 10. Juni 1942 in der 3. Panzerjäger-Ersatzabteilung 7.

    Fußball war auch sein Mittel, um bedrohliche Situationen zu meistern: Dem drohenden Fronteinsatz zu entgehen, spielte Ernst Willimowski ab dem Jahre 1942 als Kriegsgastspieler in der sehr gut besetzten Soldatenelf „Die Roten Jäger“, die sich der hochdekorierte NS-Jagdflieger Hermann Graf als Zeitvertreib zwischen Einsätzen leistete. Die Fußballmannschaft bestand aus Angehörigen seines jeweils befehligten Geschwaders. Zeitweise und ständig wechselnd aus zu versetzten bzw. zum Geschwader abkommandierten Kriegsgastspielern, darunter auch namhafte Nationalspieler. Im Laufe des Krieges spielte der inzwischen 26-Jährige beim TSV 1860 München (1942 - 1943) in die Gauliga Bayern. Mit den „Löwen“ sollte der Ausnahmeathlet seinen einzigen deutschen Titel erringen. Im Berliner Endspiel um den „Tschammer-Pokal“ ebnete Ernst Willimowski durch sein 1:0–Torerfolg vor 80.000 Zuschauern den Weg zum 2:0-Titelgewinn über den FC Schalke 04. Im Spätherbst 1943 wurden der Nationalspieler vorübergehend zum Luftwaffensportverein Mölders Krakau (kurz: LSV Mölders Krakau) abgeordnet. Gegründet wurde der deutsche Fußballverein nach dem tödlich verunglückten Luftwaffenoffizier Werner Mölders im Jahr 1940 und spielte in der Gauliga Generalgouvernement.

    In einer Meldung der Badischen Presse vom Januar 1944 wurde kurz verkündet: „… ein gewisser Willimowski vom Chemnitz Polizei SV verbringt seine Garnisonszeit in Karlsruhe und wird als Gastspieler beim Karlsruher FV mitwirken.“ Hier war er (vermutlich durch eine Verletzung) am 12. Januar 1944 in der 2. Genesendenkompanie/Panzerjäger-Ersatzabteilung 5 (Dienstgrad Grenadier). Auch in Offenburg tauchte der Ostoberschlesier mit der Panzerjäger-Ersatzabteilung 5 zu einem Freundschaftsspiel gegen den Offenburger FV (0:7) auf. Etliche Wochen später gastierte Ernst Willimowski auch noch beim VfB Stuttgart.

    Sein Beitritt zur NSDAP schadete seiner wachsenden Popularität im Deutschen Reich gewiß nicht. In den Jahren 1941 und 1942 spielte Ernst Willimowski achtmal unter dem "Hakenkreuz" und erzielte 13 Tore – eine Traumbilanz. Der ganz große Ruhm im schwarz-weißen Trikot blieb dem Ostoberschlesier nicht nur dadurch verwehrt, daß die deutsche Auswahl von 1943 bis 1950 durch die politischen Umstände bedingt, nicht antrat. Nationaltrainer Josef „Sepp“ Herberger hatte gerade auf der halblinken Position mit Franz „Bimbo“ Binder (Rapid Wien) und dem späteren Bundestrainer Helmut Schön (Dresdner SC) hochkarätige Alternativen. Zudem mußte „Sepp“ Herberger den smarten „Ezi“ nicht selten ermahnen: „Vor dem Spiel keine Liebe, kein Alkohol!“

    Nach Kriegsende blieb Ernst Willimowski in Deutschland und knüpfe erneut Kontakt mit Chemnitz. Da in der damaligen sowjetischen Besatzungszone die alten Vereine nicht wiedergegründet werden durften, trat er nun für die SG Chemnitz-West an. In einer Zeit der sogenannten „Kartoffelspiele“, in denen ein Sack Kartoffeln Anreiz zum Tingeln über die Dörfer war, fand er zunächst keine sportliche Heimat. Rapid Kassel, SpVgg. Saxonia 07 Hameln, TSV Detmold und der BC Augsburg (obwohl er sich bei Hameln 07 angemeldet hatte) waren seine fußballerischen Zwischenstationen. „Seine Schlitzohrigkeit hat ihm damals das Leben gerettet“, erinnerte sich Tochter Sylvia Haarke. Im Jahre 1948 stieß der BC Augsburg den unbelehrbaren Ernst Willimowski wegen sittenwidrigen Verhaltens aus dem Verein aus und der Deutsche Fußball Bund (DFB) sperrte ihn lebenslänglich. Daher beschloß Ernst Willimowski ins Ausland zu wechseln. Von dieser Idee erfuhr man im südbadischen Offenburg und sein Weg führte ihn zum Südwest-Zonenligisten. Der spätere 1. Vorsitzende Johannes Hartnagel und Friedrich Vogel fingen den „tingelnden“ Ostoberschlesier bei seinem Weg vom BC Augsburg zu Racing Club Strasbourg auf der Rheinbrücke in Kehl ab und brachte ihn nach Offenburg. Hier beglichen sie seine Schulden.

    Die Saison 1948/49 sieht eine desolate Offenburger Mannschaft. Nur die Aufstockung von 12 auf 16 Vereine verhindert am Saisonende den Abstieg als Tabellenletzter aus der Zonenliga. Auch das Spieljahr 1949/50 war ein bewegtes Jahr. Am 01. Juli 1949 trat der ehemalige Nationalspieler Ernst Willimowski der Offenburger Sportvereinigung bei. Zunächst konnte der prominente Neuzugang aber nicht eingesetzt werden, da er wegen verschiedener Vorkommnisse vom DFB auf Lebenszeit vom Spielverkehr ausgeschlossen worden war. Trotzdem unternahm die Vereinsleitung alles, um ein Spielrecht zu erwirken. Am 04. Dezember 1949 gab der Starstürmer gegen die SG Friedrichshafen (VfB) seinen glänzenden Einstand.

    Noch als über 30-Jähriger konnte er die Offenburger Zuschauer auf der "Stegermatt" mit seiner Spielkunst begeistern. So ist besonders das Zonenligaspiel gegen den SSV Reutlingen in guter Erinnerung, wo der feine Techniker die Reutlinger Hintermannschaft nach belieben austrickste, den Tormann herauslockte, diesen elegant umspielte und den Ball in das leere Tor "schob". Ein typisches Willimowski-Tor, wie man sich heute nur noch wenige Verbliebende erinnern dürften.

    In Offenburg lebte Ernst Willimowski in der Lange Straße. Er war aber mehr als nur ein großer Stürmer – er war auch ein unangepaßter und lebensfroher Mensch, der Flasche genau so angetan wie den Bällen und Frauen. Manchmal mußte er vor den Spielen in einer Kneipe eingesammelt werden. Negative Schlagzeilen beantwortete er stets mit Toren. Fußballerisch war der Rothaarige mit den Sommersprossen und den markanten Segelohren ein feiner Techniker, der seine Gegenspieler reihenweise mit Körpertäuschungen oder Drehungen narrte und dann entweder hart mit rechts, aber vor allem gefühlvoll mit links einnetzte. Er schoß die Tore mit einem Grinsen auf den Lippen, was die Torhüter wütend machte und jagte ihnen Angst und Schrecken ein. Kopfbälle vermied er fast völlig. Und er war abergläubisch. Am Fußballstrumpf trug der feine Techniker immer ein Heiligenmedaillon. Wie sehr Ernst Willimowski den Fußball liebte, zeigte auch die Tatsache, daß er im Jahre 1951 zu seiner Hochzeit mit seiner Frau Klara Mehne – Tochter des "Salmen"-Wirtes in der Kinzigvorstadt – im Jahre 1951 mit dem Auto vom Training auf der "Stegermatt" abgeholt werden mußte! Ernst Wilimowski hatte drei Töchter. Er, der so viele Menschen mit seinen Anekdoten zum Lachen gebracht hatte, wurde mehr und mehr zu einem Wrack. Zerfressen von Alkohol verschwand der begnadete Fußballer ohne Abschied – quasi über Nacht. Aber viele ältere Fußballfreunde Offenburgs schwärmen heute noch von seinen Auftritten auf dem damaligen Sportplatz an der „Stegermatt“. Manchen schien es so, als benötigte er keine Mitspieler, als wolle und könnte er den Gegner allein besiegen.

    Nach einer kurzen Station beim FC Singen 04 spielte er in den fünfziger Jahren noch für den Südwest-Oberligisten VfR Kaiserslautern. Im Jahre 1953 erhielt er sogar Angebote aus dem Ausland – Lyon in Frankreich und Toronto in Kanada standen zur Wahl. Aber seine Ehefrau war der Meinung, daß es genug sei mit dem ruhelosen Leben und redete ihm den Wechsel ins Ausland aus. Nach seiner Zeit in Kaiserslautern kehrte der in Offenburg verheiratete Alt-Internationale nach Südbaden zurück, wo es noch einige Jahre in Offenburg lebte. Als Spieler beim Kehler FV hing Ernst Willimowski endgültig seine Schlappen an den Nagel. Als Trainer betreute er später noch die unterklassigen Vereine in Gengenbach, Rammersweier oder Ulm. Beim SV Ulm hatte im Jahre 1959 die 1. Mannschaft den Aufstieg in die A-Klasse geschafft. Nachdem die Mannschaft zuerst ohne Trainer auskommen mußte, übernahm der rührige Ernst Willimowski im Oktober 1959 das Ruder und schaffte den Klassenerhalt.

    Er hat sich wohl nie wirklich für Politik interessiert, wie die meisten anderen Fußballer. Daß er indirekt dennoch dem NS-System diente, dürfte unbestritten sein. Die Polen hingegen ließen kein gutes Haar an ihm und klagten ihn wegen Hochverrats an. Zuerst wurde sein Name aus den polnischen Fußballstatistiken gestrichen und später hat die offizielle Propaganda versucht, seine Leistung zu relativieren. Obwohl Ernst Willimowski mehr als ein halbes Jahrhundert davon geträumt hatte, nach Polen zurück zu kommen, sah er seine schlesische Heimat nie wieder. “Ohne Krieg hätte ich Katowice niemals verlassen“, sagte „Ezi“ noch vor seinem Tod.

    [Sylvia Haarke verriet noch einiges über ihren Vater: „Mein Vater hatte sechs Zehen am rechten Fuß. Er behandelte es als etwas, das ihn auf dem Platz glücklich machte. Nachdem er seine Karriere beendet hatte, widmete sich Papa leidenschaftlich dem Fußballwetten. Er hat viel gespielt und gewonnen. Kein Wunder, denn er interessierte sich für den Rest seines Lebens sehr für den Ball. Die Nachrichten, die er hauptsächlich aus "Kicker" und "Sportbild" erhielt. Er war noch für Fußballspiele im Ruhestand. Er mochte Karlsruhe (wo er ein Restaurant hatte), den HSV und den TSV 1860 München. Deutschland wurde im Jahre 1954 Fußball-Weltmeister. Mein Vater war damals 38 Jahre alt. Er war nicht mehr der Jüngste eines Fußballers, aber er war immer noch ein großartiger Spieler. Er machte es mit Technik und Toren wett. Er war sehr enttäuscht, dass Nationaltrainer Sepp Herberger ihn damals nicht berufen hatte, um Deutschland zu vertreten. Er fühlte sich nicht schlechter als andere. Er hatte das Turnier in der Schweiz als normaler Fan gesehen.“]

    Im Alter von 81 Jahren verstarb Ernst Willimowski am 30. August 1997 in Karlsruhe. Er starb in Vergessenheit. Auf dem Karlsruher Hauptfriedhof kann man einen eher unscheinbaren Grabstein mit der Inschrift "Ernst Wilimowski 1916 – 1997" finden.

    (Copyright 2019 - Sven Steppat)Update: 11. März 2019



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