Vorgabe ist der dritte Heimsieg

Nach der dritten Niederlage im dritten Auswärtsspiel der Saison ist die Stimmung im Lager des Offenburger FV vor dem Heimspiel am Samstag punktgleichen Tabellennachbar FC Waldkirch gedämpft…

Wie schon zum Saisonauftakt in Kehl und in Radolfzell stand der Traditionsverein von der Badstraße auch nach dem 0:2 im zweiten Ortenau-Derby der Saison beim SC Lahr mit leeren Händen da. „Wir haben es in unserer starken Anfangsphase verpasst, das Tor zu machen, da haben wir Lahr komplett hinten rein gedrückt“, ärgerte sich Pfahler, der dann nach dem Seitenwechsel „Mentalität und Wille“ bei seinen Schützlingen vermisste. „Wir waren ideen- und kraftlos, es war kein Aufbäumen zu sehen“, kritisierte der Coach und ergänzt: „Wir dürfen uns nicht so davon runterziehen lassen, wenn es mal nicht so läuft.“

Denn was seine Mannschaft im Stande zu leisten ist, wenn es läuft, hat sie eindrucksvoll gegen Endingen (5:0) und Elzach-Yach (5:1) sowie im Pokal gegen Bühl (7:1) und in Oppenau (8:1) bewiesen. Pfahler: „Wenn wir unsere starken Phasen in Zählbares ummünzen, kommt unser Potenzial zum Tragen. “Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag gegen den FC Waldkirch, wo Pfahler einst ins Trainergeschäft eingestiegen ist: „Ich kenne noch 80 bis 90 Prozent der Mannschaft. Außerdem tritt Waldkirch kompakt auf, verfügt über zwei schnelle Offensivspieler und über einen erfahrenen Torwart.“

Erschwerend hinzu kommt, dass personell der Schuh drückt. Zwar kommt der zuletzt privat verhinderte Dimitrios Tsolakis in den Kader zurück. Allerdings fallen Marco Junker und der erfolgreich operierte Jonas Pies weiterhin aus. Außerdem ist der Einsatz der angeschlagenen Marco Petereit und Louis Beiser-Biegert fraglich. „Konstanz kommt so nicht rein, Vorgabe ist trotzdem der 3. Heimsieg“, will der OFV-Trainer die starke Heimbilanz ausbauen.

(Auszug: Mittelbadische Presse, Bild: I. Rothe)