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Geistlicher Beistand kann gewiss nicht schaden

Der Pfarrer und Grünen-Politiker Norbert Großklaus kandidiert am 12. August für das Amt des Präsidenten beim Fußball-Traditionsverein von der Badstraße. Frank Stetter steht für das Amt des Marketing-Vorstandes bereit. Stefan Klein macht weiter…

Der Offenburger FV und seine Präsidenten: Eine illustre Geschichte. Mit sehr unterschiedlichen Typen – wie Alt-OB Karl-Heitz, nach dem das Stadion benannt ist, Geschäftsleuten wie Carl Kist, Simon Neumair und Edelschal-Träger Norbert Kramer oder Rechtsanwalt Jürgen Görhardt. Zuletzt verband Bauunternehmer Uwe Hofmann dieses Amt auf launige, hemdsärmelige Weise mit seiner noch wichtigeren Rolle als Hauptsponsor. Jetzt kandidiert Norbert Großklaus – einer der großen Sympathieträger der Stadt: Pfarrer, Politiker, Hobby-Schauspieler. Und vieles mehr. Das ist ein Paukenschlag. In sozialen Netzwerken wie Facebook ging die Post ab. Zwei Stunden, nachdem Großklaus auf seinem Account die Katze aus dem Sack ließ, hatte er schon 84 „Likes“ und 26 Kommentare. Und wer dort alles die Daumen drückte: Von der Friseur-Akademie Offenburg über Freie-Wähler-Stadträtin Angi Morstadt bis zum Team des „Theaters der 2 Ufer“.

„Unfassbar“, sagt Großklaus, der in diesen Tagen nur in einem der Straßencafés in der Fußgängerzone sitzen muss, um zu sehen, was die Leute von seiner neuesten Idee halten: Daumen hoch im Vorbeimarschieren, ein lautes „Jawoll“ oder „Ja, das wird was!“ „Dabei bin ich kein Retter oder Erlöser“, beeilt sich der evangelische Pfarrer zu sagen, „Gott sei Dank gibt es da einen ganz anderen...!“ Retter wäre im Regal auch etliche Etagen zu hoch gegriffen. Wenngleich: Großklaus kommt zu einem neuralgischen Zeitpunkt. Und zwar in dem Moment, als die Zukunft des „Traditionsvereins von der Badstraße“ mal wieder eindeutig auf der Kippe stand. Denn: Die junge, viel versprechende Vorstandschaft drohte nach nur anderthalb Jahren wieder auseinanderzubrechen.

Dann rief Sportvorstand und Teammanager Heinz Falk bei Großklaus an. Übrigens nicht das erste Mal, dass der OFV anfragte. „Die wollten mich schon vor ein paar Jahren für den Aufsichtsrat“, sagt Großklaus, „aber das passte zeitlich nie.“ Jetzt ist das anders. Und: Präsident … Er begann zu überlegen. Eine Woche lang. Ohne mit jemand darüber zu reden. „Ich wollte wissen: Was löst das in mir aus? Was kann ich dem Verein geben als Pfarrer, als Christ und als Politiker?“ Bald merkte Großklaus: „Ich mag diesen Verein, und ich habe richtig Bock auf dieses Amt, obwohl ich das Amt nicht gesucht habe.“

Gespräche mit der Familie, OFV-Kapitän Marco Petereit oder Sportbürgermeister Hans-Peter Kopp bestärkten ihn. Und er weiß jetzt genau, was er im Falle einer Wahl anstrebt: „Die gegenseitige Achtung im Verein ist mir wichtig, die Wertschätzung fürs Ehrenamt. Der OFV soll sympathisch, bodenständig und erfolgsorientiert sein, wobei der Verein schon viel davon hat.“ Im Gegensatz zu einigen Vorgängern definiert sich Großklaus nicht über Geld. Seine Pfunde sind Netzwerk, Beliebtheit und Anziehungskraft auf potenzielle Vorstandsmitarbeiter. Seine Kernkompetenz beschreibt er so: „Ich bin ein guter Gesprächspartner. Ich höre gerne zu, kann aber auch meine Haltung vertreten – nach dem Motto: streiten, aber sich nicht böse sein.“

Seit Tagen kämpft und wirbt er um ein neues Vorstands¬team. „Gespräche, Gespräche, Zusagen und Absagen – eine fieberhafte Suche“, sagt Großklaus. Die gute Nachricht: Frank Stetter, bis vor kurzem das Gesicht des „Brauwerks Baden“, kandidiert als Marketing-Vorstand. Und Stefan Klein (bisher Finanzen) macht weiter – auf welchem Posten auch immer. Gesucht wird unter anderem noch ein neuer Vorstand Sport. Großklaus selbst soll nun so was wie der Udo Sopp von Offenburg werden. Der 86-Jährige aus Wuppertal war ebenfalls als evangelischer Pfarrer von 1981 bis 1985 Präsident des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern – und stand wie Großklaus für ein lebensnahes Christentum. Allerdings war Sopp, der schließlich an den Intrigen und Indiskretionen des Profifußball scheiterte, kein so Vielseitigkeitsreiter wie sein Offenburger Kollege. Der Kaiserstühler Norbert Großklaus, der bis zur A-Jugend für seinen Heimatverein VfR Ihringen kickte, ist ein Multitalent.

Kerngeschäft ist der Religionsunterricht am Kreisschulzentrum. Dort versteht er sich auch als Schulseelsorger. Zudem hält er Gottesdienste, Trauungen und Beerdigungen. Legendär sind seine Predigten im Offenburger Weihnachtszirkus sowie die an Fasnacht in alemannischer Mundart. Bis 2014 war er Fußball-Reporter bei Hitradio Ohr. Danach wurde er Stadtrat, war 2017 Bundestagskandidat der Grünen und holte dabei gegen Platzhirsch Wolfgang Schäuble 12,6 Prozent der Stimmen. Bekannt wurde der dreifache Familienvater, dessen Tochter ein schweres körperliches und geistiges Handicap hat, auch als Moderater des Public Viewings bei Welt- und Europameisterschaften sowie beim Internationalen Fest in Offenburg oder als Schauspieler im Theaterstück „Das Leben des Herrn de Molière“.

Die oft gestellt Frage „Wie schaffst du das bloß alles?“ beantwortet Großklaus so: „Die Ruhe hängt mit meiner Gottesbeziehung zusammen.“ Was das heißt? „Eine Tagesstruktur mit Stille, Gebet und Bibellesen.“ Jährlich ein paar Tage pilgern auf den deutschen Jakobswegen gehört auch dazu. Als am 13. März der Lockdown wegen Corona kam, fehlte Pfarrer Großklaus die Plattform zum Verkündigen. Dann hatte er die Idee mit „Eine Minute am Tag“. Seither spricht er täglich auf Facebook. Am Montag zitierte er Philipper 2, Vers 3: „Tut nichts aus Eigensucht oder um eitler Ehre willen. Sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.“ Genau so will Großklaus sein Amt als OFV-Präsident antreten. Am 12. August hat die Mitgliederversammlung das Wort. Von den vielen Facetten, die der Präsident in spe im Angebot hat, braucht der OFV vor allem eine: den Menschen Norbert Großklaus. Und geistlicher Beistand kann gewiss nicht schaden.

(Auszug: Mittelbadische Presse)

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